02. März 2026
Reform des Gebäudeenergiegesetzes: Politische Kurskorrektur ohne fachlichen Fortschritt
Mit dem neuen Eckpunktepapier zur Reform des Gebäudeenergiegesetzes kündigt die Bundesregierung eine deutliche Lockerung der bisherigen Anforderungen an. Die Abschaffung der 65-Prozent-Regel und die erneute Öffnung für fossile Heizsysteme werden politisch als „Technologieoffenheit“ bezeichnet.
Aus fachlicher Sicht ist diese Entwicklung kritisch zu bewerten.
Die aktuellen Regelungen entfernen sich vom Stand der Technik. Moderne Wärmeerzeugungen in der Bestandssanierung und erst recht im Neubau sind heute regenerativ – technisch ausgereift, wirtschaftlich kalkulierbar und systemisch sinnvoll. Eine politische Rückkehr zu fossilen Optionen bildet weder den technologischen Fortschritt noch die klimapolitischen Notwendigkeiten ab.
Insbesondere im Neubausektor ist die fehlende klare Technologieforderung nicht nachvollziehbar. Gebäude werden für 40 bis 60 Jahre errichtet. Wer dort heute fossile Systeme verbaut, schafft langfristige Abhängigkeiten und zukünftige Umrüstkosten.
Als unabhängiger Gebäudeenergieberater vertrete ich daher eine klare Position:
Die Energiewende im Gebäudesektor wird nicht durch minimale ordnungsrechtliche Anforderungen erreicht, sondern durch technisch saubere Planung, wirtschaftlich durchdachte Konzepte und konsequent regenerative Lösungen.
Wer heute investiert, sollte nicht fragen: „Was ist erlaubt?“
Sondern: „Was ist technisch sinnvoll und zukunftssicher?“
Regenerative Wärmesysteme sind kein politisches Ideal – sie sind Stand der Technik.
Ich berate Sie gern individuell und unabhängig zu nachhaltigen und wirtschaftlich tragfähigen Lösungen für Ihr Gebäude.